Plan
Einführung
August 23, 2010
- Erster Tag: Kurs diskutieren.
August 25, 2010
Syllabus lesen → Füllen Sie das Formula unten auf der Seite aus, damit ich weiss, dass Sie ihn gelesen haben.
close reading lesen und die Fragen unten beantworten
Kleist
August 30, 2010
Quiz: Kleist S. 4-14
Arbeitsblatt dazu
September 1, 2010
- Kleist S. 4-14 diskutieren
September 6, 2010
Quiz: Kleist 15-32
Arbeitsblatt dazu
September 8, 2010
- Unterricht fällt aus: lesen Sie noch einmal die close reading guides und die Protokolle zu Kleist
September 13, 2010
- Kleist 15-32 diskutieren & close reading üben
September 15, 2010
- close reading im Unterricht schreiben
Hoffmann
September 20, 2010
Quiz zu Hoffmann bis zu Seite 70
- Arbeitsblatt dazu
September 22, 2010
- Hoffmann bis zu Seite 70 diskutieren
Protokoll: Chrusciel & Straquadine
September 27, 2010
Quiz zu Hoffmann bis zum Ende
Arbeitsblatt dazu
September 29, 2010
- Hoffmann diskutieren
Oktober 4, 2010
Quiz zu Freud “Das Unheimliche”
Arbeitsblatt dazu
Oktober 6, 2010
Wir werden hier nur eine These haben, die eine Mischung aus 3 Thesen ist.
These: In E.T.A. Hoffmans Der Sandmann wird es anhand von der Figur Nathanael gezeigt, dass die Wahrnehmung von “Realität” subjektiv ist (im Auge des Betrachters). Wenn man – so wie Nathanael – die eigene Perspektive (Interpretation) nicht mit der der Gesellschaft integrieren kann, kann das schwerwiegende Folgen haben.
Für Donnerstag sollen Sie:
- 2 Stellen im Text finden, die diese These unterstützt
- (mindestens) 2 Sätze zu jeder Stelle schreiben, die als Anfang gelten sollen, die Verbindungen zwischen der These und den Stellen zu schaffen.
Oktober 11, 2010
- close reading:
- Bringen Sie eine 3×5 Karte mit Ihrer Gliederung und Hauptpunkte.
- Bringen Sie auch den Text.
- Ich werde Ihnen ein Blatt Papier mit der These bringen.
Schnitzler
Oktober 13, 2010
- Quiz zu Schnitzler bis Seite 141
Oktober 18, 2010
- Quiz zu Schnitzler bis zum Ende
Oktober 20, 2010
- Schnitzler diskutieren
Oktober 25, 2010
Oktober 27, 2010
- Schnitzler close reading Vorbereitung
November 1, 2010
close reading Vorbereitung
These:
In Arthur Schnitzlers “Leutnant Gustl” ist die Hauptfigur ein junger Mann, der im Streit mit seinen Gedanken liegt. Oder besser gesagt: seine Gedanken streiten sich in ihm. Gustl kann sich nicht für nur einen Gedanken entscheiden (was man an der gebrochenen Form des Textes sieht), aber Ehre (d.h. seine Ehre) gewinnt immer wieder als höchstes und wichtigstes Ziel.
Dass Ehre, ein Teil des militärischen Wertesystems, so funktioniert, zeigt erstens, wie tief Gustl die institutionelle Mechanismen der Militär verinnerlicht hat. Zweitens, dass der Text die Militär als stärkste von allen “verinnerlichten Institutionen” darstellt, bildet eine klare Kritik an die Heuchelei und Engstirnigkeit der Militär (besonders im Bezug auf die weitere Gesellschaft).
Anmerkung zur Grammatik: “der Gedank” (sg.) ist ein sogenannter n-noun. Was ist das? Schauen Sie hier. Pluralform = die Gedanken
Alle Argumente, die einigermaßen stark sind, müssen Unterargumente haben. Welche Unterargumente sollten unserer These folgen, damit wir sie beweisen können?
Sammeln Sie die 2 besten Stellen aus dem Text, die die zwei Unterargumente unterstützen (also: 4 Stellen insgesamt). Zu welchem Unterargument passt jede Stelle?
November 3, 2010
- close reading
These:
In Arthur Schnitzlers “Leutnant Gustl” ist die Hauptfigur ein junger Mann, der im Streit mit seinen Gedanken liegt. Oder besser gesagt: seine Gedanken streiten sich in ihm. Gustl kann sich nicht für nur einen Gedanken entscheiden (was man an der gebrochenen Form des Textes sieht), aber Ehre (d.h. seine Ehre) gewinnt immer wieder als höchstes und wichtigstes Ziel.
These Version 2:
Arthur Schnitzlers “Leutnant Gustl” schildert den Kopf (die Innenwelt) des Menschens als eine Kombination aus eingebildeten und verinnerlichten Wertesystemen, die das Überleben in der Gesellschaft ermöglichen. Dass diese Systeme nicht gut zusammenpassen, ist auch ein Hauptargument des Textes.
Herrndorf
November 8, 2010
- Quiz zum Herrndorf bis zum Ende von Kapitel 11
November 10, 2010
- Herrndorf diskutieren
November 15, 2010
- Quiz zum Herrndorf bis zum Ende von Kapitel 29
November 17, 2010
- Herrndorf diskutieren
Dankfest
November 22, 2010
November 24, 2010
November 29, 2010
- Quiz zum Herrndorf bis zum Ende von Kapitel 39
Dezember 1, 2010
- Herrndorf diskutieren
der Bildungsroman
Ein Bildungsroman ist eine Geschichte über die Entwicklung (Bildung) eines Individuums für sich und im Kontext seiner Gesellschaft. Diese Bildung ist im Grunde eine Suche: eine Suche nach dem Sinn des Lebens und auch als “Wanderjahre” zu verstehen.
Der Held/Protagonist wird früh im Leben von einem bestimmten Verlust oder Unglück aus der Familie/Heimat getrieben.
Die Bildung dauert meistens lange, ist anstrengend und besteht besteht aus langsamen Schritte vorwärts. Sie besteht aus einer Reihe von Streiten zwischen dem, was der Protagonist will, und dem, was die Gesellschaft als “richtig” versteht.
Am Ende werden die Werte der Gesellschaft im Protagonisten verkörpert, der endlich in die Gesellschaft integriert wird. Am Ende hat der Protagonist eine neue Sicht von sich und der Welt.
Dead Week
Dezember 6, 2010
- Quiz zum Herrndorf bis zum Ende
Ich finde, wir könnten Tschick als eine Art modernes Bildungsroman. Um eine These für unser close reading zu formulieren, müssen wir erst versuchen, Eigenschaften eines Bildungsromans, in Tshick zu finden. Deswegen sollten Sie das Handout ausfüllen. So machen Sie das:
Für jeden Teil der Definition eines Bildungromans (oben) sollten Sie 2 Stellen im Buch finden, an denen es Ereginisse/Figuren/Symbole gibt, die diese Definition bestätigt (in der “ja” Kolumne) oder verneinen (in der “nein” Kolumne). Schreiben Sie die Seitenzahl und eine kurze Beschreibung
Dezember 8, 2010
close reading im Unterricht schreiben
Die These lautet:
Wolfgang Herrndorfs Tschick ist ein Bildungsroman des 21. Jahrhunderts. Der Text entspricht den Merkmalen eines typischen Bildungsromans (siehe unten), aber _____________
Ein Bildungsroman ist eine Geschichte über die Entwicklung (Bildung) eines Individuums für sich und im Kontext seiner Gesellschaft. Diese Bildung ist im Grunde eine Suche: eine Suche nach dem Sinn des Lebens und auch als “Wanderjahre” zu verstehen.
Der Held/Protagonist wird früh im Leben von einem bestimmten Verlust oder Unglück aus der Familie/Heimat getrieben.
Die Bildung dauert meistens lange, ist anstrengend und besteht besteht aus langsamen Schritte vorwärts. Sie besteht aus einer Reihe von Streiten zwischen dem, was der Protagonist will, und dem, was die Gesellschaft als “richtig” versteht.
Am Ende werden die Werte der Gesellschaft im Protagonisten verkörpert, der endlich in die Gesellschaft integriert wird. Am Ende hat der Protagonist eine neue Sicht von sich und der Welt.